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Dicklhuber zerstört Göppinger Träume

Erneut trifft der Offensivmann der Stuttgarter Kickers zum 1:0-Erfolg der Blauen bei seinem Ex-Verein. Sein direkt verwandelter Freistoß in der 14. Minute entscheidet das Spitzenspiel. swp, von Markus Munz

Und täglich grüßt das Murmeltier: In der vergangenen Saison verlor der Göppinger SV in der Fußball-Oberliga sein Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit 0:1. Der Torschütze damals: Kevin Dicklhuber. An diesem Freitag trafen beide Teams im Spitzenspiel erneut an der Hohenstaufenstraße aufeinander. Wieder gewannen die Kickers mit 1:0. Wieder traf der ehemalige Göppinger, allerdings 14 Minuten früher als in der vergangenen Spielzeit.

Die 3300 Zuschauer, die trotz Nieselregen den Weg an die Hohenstaufenstraße gefunden hatten, sahen eine lebhafte Begegnung. Der Tabellenführer aus Stuttgart fand schnell in die Partie und hatte bereits in der zweiten Minute seine erste Chance, als Konrad Riehle nach einer Flanke von rechts aus 17 Metern aus der Drehung abzog. Sein Schuss ging jedoch am Göppinger Kasten vorbei. Vier Minuten später hätten die Gastgeber nach einer Doppelchance von Gentian Lekaj in Führung gehen können. Max Hölzli hatte einen Kickers-Akteur im Spielaufbau geblockt und leitete den Ball auf seinen Mannschaftskameraden weiter, der aus zehn Metern halblinker Position gleich zwei Mal am aus seinem Tor herausstürzenden Kickers-Keeper Ramon Castellucci scheiterte.

In der 14. Minute war Göppingens Torhüter Marcel Schleicher zum ersten und einzigen Mal geschlagen: Ausgerechnet Dicklhuber war es, der einen direkten Freistoß aus 17 Metern an der Mauer vorbei flach zum 1:0 im Torwarteck versenkte.

Wie zu erwarten, waren die Kickers das spielbestimmende Team. Der SV musste viel gegen den Ball arbeiten. Die Gäste bestimmten den Spielrhythmus, allerdings ohne sich große Chancen herauszuspielen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde der Sportverein etwas mutiger, Torgefahr beschworen die Rot-Schwarzen aber nicht herauf.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie zwischen dem Dritten und dem Ersten einem Spitzenspiel gerecht. Der Sportverein versuchte, mehr nach vorne zu spielen, was den Kickers Räume fürs Kontern bot. In der 51. Minute trieb Tim Schraml den Ball durchs Mittelfeld. Nach einem Doppelpass mit Mijo Tunjic kam Frederik Schumann an den Ball, der seinen Schuss von der linken Seite allerdings zu hoch ansetzte. Drei Minuten später hatten gleich mehrere Spieler der Gastgeber im Stuttgarter Strafraum die Möglichkeit zum Ausgleich, doch keinem gelang es, den Ball über die Linie zu drücken.

Eine Minute später war SV-Keeper zwei Mal gegen Riehle und David Braig auf dem Posten. Den Gästen gelang es, den Schwung des Sportvereins wieder rauszunehmen. In der 81. Minute hatte der eingewechselte Stuttgarter Marian Riedinger bei einem Konter die Riesenchance auf das 2:0, doch er schoss am Kasten vorbei.

In der 85. Minute warfen die Göppinger in der kampfbetonten Partie noch einmal alles nach vorne. Nach einer Ecke zog Janick Schramm aus 16 Metern ab. Seinen Aufsetzer durch die Abwehrreihen konnte Castellucci jedoch klären. In der Nachspielzeit wurde Tunjic an der Strafraumgrenze gehalten. Der ehemalige Kickers-Akteur führte den Freistoß selbst aus, der aber von der Sieben-Mann-Mauer der Blauen geblockt wurde. Aus diesem Abpraller entwickelte sich die letzte Großchance der Kickers: Der eingewechselte Halim Eroglu lief allein durch die Göppinger Hälfte, doch mit einer starken Aktion lief ihn Levin Steinbrenner noch ab und verhinderte das 0:2.

„Wir wollten über den Kampf ins Spiel kommen“, erklärte Göppingens Tomislav Ivezic, „leider geraten wir ähnlich wie im letzten Jahr durch einen Standard in Rückstand, da müssen wir einfach cleverer sein. Das Foul darf nicht passieren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen offenen Schlagabtausch geliefert. Insgesamt war es ein geiles Spiel, auch für die Zuschauer.“

Göppinger SV: Schleicher – Ivezic, Schramm, Steinbrenner, Brück (86. Loser), Hölzli (66. Cerimi), Osipidis (86. Inan), Schraml (76. Mutlu), Schumann, Lekaj, Tunjic.

Stuttgarter Kickers: Castellucci – Kammerbauer (84. Polauke), Kolbe, Moos, Zagaria, Berisha (69. Riedinger), Blank, Campagna, Dicklhuber, Braig (77. Maier), Riehle (67. Eroglu).

SR: Schöller (Haiterbach).

Tor: 0:1 Dicklhuber (14.).

Zuschauer: 3300.

CLOUDS’N’ROCKS photography – ctrebuth@web.de – Carsten Trebuth

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Kategorien: 1. Mannschaft